NOYB legt Beschwerden gegen 101 Unternehmen wegen „rechtswidriger Datenübermittlung in die USA“ ein

Wie vorgestern (sorry, dass mein Beitrag erst heute kommt) bekannt wurde hat NOYB bei verschiedenen Datenschutzaufsichtsbehörden Beschwerden gegen 101 Dalmatiner Unternehmen eingelegt, weil

„diese einen Monat nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) immer noch Google Analytics oder Facebook Connect verwenden – obwohl beide Unternehmen eindeutig unter die US-amerikanischen Überwachungsgesetze fallen, wie etwa FISA 702“.

Unter diesen ausgewählten 101 Unternehmen, die trotz des EuGH-Urteils „Schrems II“ vom 16. Juli 2020 weiterhin Daten an Facebook und/oder Google übermitteln sind auch einige bekannte deutsche Unternehmen.

Hier geht es

Bereits vier Tage nach dem Urteil hatte NOYB einen Beitrag mit dem Titel: „Was Unternehmen in der EU und dem EWR nach dem EuGH-Urteil Schrems II jetzt unternehmen sollten“ veröffentlicht, hierüber hatte ich bereits berichtet.

heise.de hat bereits gestern einendsgvo_expert-externer-link Beitrag zu den 101 eingereichten Beschwerden geschrieben.

Der Kurzlink für diese Seite ist: https://ds-exp.de/NOYB02

Über Werner Hülsmann

Geboren 1961; 1982 - 1988: Informatikstudium mit Schwerpunkt Datenschutzrecht, Abschluß Diplom; 1988 - 1991: SW-Entwickler bei Telenorma; 1992 - 1999: Referatsleiter Technik und wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Landesbeauftragten für Datenschutz der Freien Hansestadt Bremen; seit 1999 selbständiger Datenschutzberater; seit 2004 anerkannter Datenschutzsachverständiger; seit 2013 intensiv mit der DSGVO beschäftigt. Seit 2010 Beiratsmitglied des FIfF e.V.; seit 2015 stellv. Vorsitzender der Deutschen Vereinigung für Datenschutz (DVD) e.V.
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